Fragen & Antworten

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Was ist das Besondere an einem Kinder- und Jugendhospiz?

Kinderhospizarbeit bezieht immer die gesamte Familie mit ein. So kann in einem Kinder- und Jugendhospiz nicht nur das schwerstkranke Kind / der schwerstkranke Jugendliche aufgenommen werden, sondern auch die Eltern (oder andere nahe Bezugspersonen) sowie die Geschwister. Die Familien können bis zu 28 Tage im Jahr ins Kinder- und Jugendhospiz kommen, um sich ein wenig zu erholen und neue Kraft zu sammeln. Voraussetzung ist die Diagnose der lebensverkürzenden Erkrankung des Kindes. Viele Familien kommen somit über Jahre hinweg immer wieder in ein Kinder- und Jugendhospiz, um sich von dem oft psychisch stark fordernden Alltag zu entlasten. Kommt das betroffene Kind / der betroffene Jugendliche in die letzte Lebensphase, ist der Aufenthalt nicht auf 28 Tage beschränkt. Die Betroffenen versterben dann im Kinder- und Jugendhospiz. Im Anschluss steht die Trauerbegleitung der Familie im Zentrum der Arbeit. Auch der gegenseitige Austausch der Eltern untereinander, der ein Gefühl des „Nicht-Alleinseins“ vermittelt, ist ein wichtiger Bestandteil der Kinderhospizarbeit.

Sonnenuntergang im Park

Was bedeutet "palliative Versorgung"?

Palliative Versorgung bedeutet, dass ein unheilbar kranker Mensch bestmöglich versorgt wird, um seine Lebensqualität so lange wie möglich – und so gut es geht frei von Schmerzen und anderen unangenehmen Symptomen – zu erhalten. Die Betreuung erfolgt über ein multiprofessionelles Team, das individuell auf die Bedürfnisse des Erkrankten eingeht. Dabei werden auch immer nahestehende Menschen aus dem direkten Umfeld des Betroffenen einbezogen.  In der stationären Hospizversorgung geht es um das kontinuierliche Gestalten und Beeinflussen des Krankheitsverlaufes und das Ausnutzen aller Möglichkeiten zur Optimierung im Sinne der Lebensqualität. 

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Wie kommen Kinder und Jugendliche in ein Hospiz?

Kinder und Jugendliche, die Gast in einem Hospiz sind, leiden an einer lebensverkürzenden Erkrankung. Das können zum Beispiel fortschreitende Muskel- und Nervenerkrankungen (z.B. Muskeldystrophie), unheilbare Stoffwechselerkrankungen oder schwere Hirnschädigungen durch Frühgeburt oder Unfall sein. Jedem Betroffenen stehen gesetzlich über die Kranken- und Pflegekassen immer wiederkehrende Aufenthalte in einem Kinder- und Jugendhospiz zu (siehe SGB V, §39a Stationäre und ambulante Hospizleistungen). Eltern können hierfür selbst Kontakt mit der Einrichtung aufnehmen – oder über ihren Kinderarzt oder bei einem Aufenthalt in einer Klinik. Kommt das betroffene Kind / der betroffene Jugendliche in die letzte Lebensphase, ist der stationäre Aufenthalt im Hospiz bis zum Versterben des Betroffenen zeitlich unbegrenzt. 

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Was geschieht in einem Kinder- und Jugendhospiz?

Zur Ruhe kommen, gut aufgehoben sein, gemeinsam mit Eltern und Geschwistern eine schöne Zeit verbringen und die Krankheit für eine Zeit in den Hintergrund treten lassen – das sind die Eckpfeiler der stationären Betreuung in einem Kinder- und Jugendhospiz. Dabei erhalten die Betroffenen von einem multiprofessionellen Team rund um die Uhr die Versorgung, die auf ihr Krankheitsbild und ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die Lebensbegleitung und die Unterstützung während der gesamten Krankheitsphase der Betroffenen steht im Vordergrund. Das bedeutet, dass auch die Eltern (oder andere wichtige Bezugspersonen) sowie die Geschwister die Möglichkeit haben, im Hospiz aufgenommen zu werden. Die Entlastung der ganzen Familie steht dabei im Vordergrund. Für alle, also auch für die Eltern und die Geschwister, wird ein vielfältiges Angebot unterschiedlichster Aktivitäten geboten. Vieles ist möglich, aber nicht verpflichtend.

Sonnenuntergang im Park

Wer ist die DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta e.V.?

Die Göttinger DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta e.V. ist eine von bundesweit 30 Schwesternschaften mit dem Ziel der Gesundheitsförderung unter der Wahrung der berufsethischen Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Als eine von bundesweit nur zwei Fachschwesternschaften für Säuglings- und Kinderkrankenpflege sind wir spezialisiert auf besonders herausfordernde Pflegesituationen und qualifizierte Beratung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien. Die DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta e.V. umfasst derzeit 200 Mitglieder und Angestellte, von denen ein großer Teil in der Kinderklinik sowie anderen Bereichen der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) tätig ist. Die Schwesternschaft ist derzeit dabei, mit Unterstützung des Fördervereins, das Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter aufzubauen. Die DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta e.V. wird das Hospiz später betreiben.

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Der Förderverein: Unterstützer, Begleiter, Mit-Initiator

Wir freuen uns, wenn Sie sich als Mitglied des Fördervereins aktiv an der Gestaltung des Kinder- und Jugendhospizes Sternenlichter beteiligen. Durch Ihren Mitgliedsbeitrag von derzeit 60 Euro im Jahr (das sind 5 Euro im Monat) können Sie sich auch finanziell in das Projekt einbringen. Darüber hinaus unterstützen Sie den Förderverein für das Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter bei seinen Aufgaben, Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt zu betreiben und Spenden zu akquirieren. Ihre Ideen und Anregungen sind herzlich willkommen.

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende!

Spendenkonto: 
IBAN: DE57 2605 0001 0056 0753 36

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Förderverein des Kinder- und Jugendhospizes Sternenlichter

 

Bühlstraße 21

37073 Göttingen

Telefon: 0551 / 58842

Fax: 0551 / 42633

E-Mail:
foerderverein@sternenlichter-goe.de

Steuernummer: 20/206/31266